Ausgangssituation

Kontext einer pluralen Gesellschaft: Religion ist in der pluralen Gesellschaft einem starken Wandel unterworfen, da sie einerseits Prozessen der Marginalisierung und Pluralisierung unterliegt, aber andererseits an Bedeutung gewinnt, beispielsweise in den Medien.

Veränderungen in der Weitergabe religiösen Wissens: Es scheint offensichtlich, dass die Weisen der Weitergabe von religiösem Wissen und entsprechenden Erfahrungen von einer Generation zur nächsten in unserer Zeit einer besonders starken Veränderung unterliegen.

Transformation des Wissens- bzw. Erfahrungserwerbs: Wurden traditionell religiöses Wissen und individuelle Erfahrungen dadurch ergänzt, dass sie von Eltern, Verwandten oder anderen bedeutsamen Personen gelernt wurden, scheinen heute neue Wege immer wichtiger zu werden.

Diese sich damit stellenden Aufgaben für den Religionsunterricht (vgl. dazu auch die Bischöfliche Erklärung „Der Religionsunterricht vor neuen Herausforderungen“, Bonn 2005) sind Ausgangspunkte unseres Grundanliegens: Prozesse der Glaubenskommunikation neu zu vermessen und anzustoßen. Wege dazu sind: die Entwicklung neuer Konzepte und das Ausloten innovativer Verortungen von Religion und religiösen Vollzügen, welche die beteiligten Personen innerhalb der Ausbildungsphasen stärker aufeinander beziehen.

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